Die größten Kräfte liegen in der Natur. Die Kräuterlis weiß was hilft.
Birkenwasser: Birkensaft gewinnt man im Frühjahr, wenn die Säfte aufsteigen. Man bohrt in eine ältere Birke mit einem Zehn-Millimeterbohrer ein cirka fünf Zentimeter tiefes Loch in den Stamm, setzt in das Bohrloch eine Rinne und hängt ein Auffang-Gefäß daran. Aus so einem Bohrloch fließt dann cirka zehn Tage lang ein bis mehrere Liter Birkenwasser. Man sollte sich mit kleineren Mengen zufrieden geben, danach das Bohrloch wieder mit Baumharz verschließen.
Für einen kurzzeitigen Verbrauch im Kühlschrank aufbewahren und stamperlweise trinken. Um es haltbar zu machen, mischt man es (25 % der Menge) mit Alkohol. Gut bewährt sich auch die Haltbarmachung mit etlichen Gewürznelken. So hätte man auch gleichzeitig ein wunderbares Haarwasser.
Verwendung: Der Saft der Birke ist blutreinigend, fördert Haarwuchs und hilft gegen Schuppen. Er ist auch ein wunderbares Mittel bei Vitaminmangel und unreiner Haut. Birkenwasser sollte alljährlich für eine Frühjahrskur Verwendung finden.
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