.. geführt zwischen Margaretha Fritzer und Hildegard Enzinger am 28.10.07
Wie geht’s, was macht das Tauschen? Eigentlich viel zu wenig, sind wir uns schnell einig und reden weiter von den Erfahrungen: dass M. heuer seltener als im vergangenen Jahr bei Löschenkohl zum Ernteeinsatz war, denn das Wetter hat heuer nicht mitgespielt: einerseits Ernteausfälle bei Obst und Kürbissen (Kälte, Trockenheit, Hagel, …), andererseits Regen an den vorgesehenen Erntewochenenden. Sie hat im Zusammenhang mit dieser Aktion aber mit Ilse Z. zu einem freundschaftlichen Verhältnis gefunden… Ich meine, das wäre doch auch ein mindestens ebenso großer Erfolg des „Tauschkreises“ wie ein gefülltes Konto. Das kann sie nur bestätigen und es fällt ihr dazu gleich noch eine Geschichte ein:
Zwei Jahre ist es her, dass Ilse G. sie angesprochen hat, ob ihr Übernachtungsangebot evtl. auch für eine Verwandte, die 1-2 Wochen bliebe, nutzbar wäre. Die beiden Frauen haben sich telefonisch in Verbindung gesetzt, auch beide ihre Bedenken geäußert, dass es für jede von ihnen ein Wagnis ist, und ließen es offen… Nach einem halben Jahr hat das Telefon geläutet: die eine hatte es sich überlegt, würde gerne für zwei Wochen kommen – die zweite, M., wollte sich einfach einmal einlassen und sehen, wie es würde.
Was ist es geworden? Sie haben an den beiden Wochenenden gemeinsame Wanderungen unternommen, das gemeinsame Essen genossen: „Es ist eine wunderschöne Freundschaft entstanden“ (M.). Im nächsten Monat kommt diese Frau schon das dritte Mal, diesmal für eine Woche.
Schlussfolgerung von M.: „Es ist großartig! Ich finde, man sollte es einfach versuchen, auch mit fremden Menschen was Neues anzugehen“.
Übrigens: Das Angebot der Zimmervermietung ist weiterhin aufrecht! (Auch wenn nicht unbedingt eine Freundschaft draus wird). Da die Wohnung nicht groß und man doch auf engem Raum beisammen ist, gilt das Angebot allerdings nur für Frauen.
Und: Es gibt wahrscheinlich noch manche solcher Geschichten, die mitteilenswert wären! Wer Lust hat, schreibe selbst. Wer etwas berichten will, probiere es aus, dafür Unterstützung zu finden – ich finde Nachbarschaftshilfe auf dieser Basis spannend.
Möge die Übung gelingen!
Hildegard Enzinger
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