Talentetausch Kärnten
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 Liebe talentierte Freundinnen und Freunde,
 
der Sommer verändert für die viele Menschen die bestehenden Zeitstrukturen und wenn er zu Ende geht, entsteht oft die Frage nach
der gelungenen Nutzung dieser Zeit: Sie verging vielleicht wie im Flug oder wie im Schneckentempo , je nachdem , was wir aus ihr gemacht
haben. 
Der Satz:"Ich habe keine Zeit..." sollte also hin und wieder hinterfragt werden.
Eckhart Tolle, einer der wichtigsten spirituellen Lehrer der Gegenwart,hat sich mit dem Wesen der Zeit beschäftigt. ( Literatur: "Die Einheit allen Lebens", "Jetzt"....)
 
"Zeit aus unserem Bewusstsein zu streichen ,bedeutet, unser Ego zu streichen.Das ist die einzig wahre spirituelle Praxis.Gemeint ist natürlich die Eliminierung der psychischen Zeit.Also das Ende der unaufhörlichen Beschäftigung unseres Egos mit Vergangenheit und Zukunft.........Immer dann, wenn sich ein gewohnheitsmäßiges "Nein" zum Leben in ein "Ja" verwandelt und wir diesen Augenblick so zulassen, wie er ist, lösen wir damit sowohl die Zeit als auch das Ego auf.........Unser vorrangiges Ziel sollte also darin bestehen; dafür zu sorgen, dass Bewusstsein in alles einfließen kann,was wir tun.Dabei ist das, was wir durch unser Tun erreichen, zweitrangig.Während wir früher immer ein Ziel in der Zukunft verfolgt haben,gibt es jetzt ein höheres Ziel, das nur im Hier und Jetzt zu finden ist, durch die Aufhebung der Zeit.
 
Unsere Lebensreise besteht immer nur aus dem einen Schritt, den wir in diesem Augenblick machen: Auf diesen sollten wir unsere gesamte Aufmerksamkeit richten.Das bedeutet nicht, dass wir nicht wissen, wohin wir gehen.Es heißt nur, dass dieser eine Schritt vor allem anderen Vorrang hat, das Ziel jedoch in diesem Moment zweitrangig ist.
Und was wir am Ziel vorfinden, wenn wir dort angekommen sind,hängt von der Qualität dieses einen Schrittes ab.Mit anderen Worten:
Was auch immer die Zukunft für uns bereit hält, hängt von unserem jetzigen Bewusstseinszustand ab........"
 
              Dass uns allen ein guter Umgang mit der Zeit gelingen möge,
                   wünscht sich
                        Monika Pegam

 

Liebe TauscherInnen!

Ich möchte Euch auf eine interessante Homepage hinweisen:

www.fairkehr.net

Wenn Ihr Zeit habt, schaut einmal rein. Es handelt sich um Initiativen zur Förderung verkehrspolitischer Bewusstseinsbildung!!

 

Das elfte Lederstück

Bernard Lietaer

Es war einmal ein kleines Dorf im australischen Busch. Dort bezahlten die Menschen alles mit Naturalien. An jedem Markttag spazierten sie mit Hühnern, Eiern, Schinkenkeulen und Broten herum und verhandelten lange miteinander über den Tausch der Güter, die sie brauchten.
In wichtigen Zeiten im Jahr, etwa zur Ernte oder wenn jemand nach einem Unwetter seinen Stall reparieren musste, erinnerten sich die Menschen wieder an die Tradition, einander zu helfen, die sie aus der alten Heimat mitgebracht hatten. Jeder wusste, wenn er einmal in Schwierigkeiten geraten sollte, würden die an­deren ihm helfen.
An einem Markttag tauchte ein Fremder auf. Er trug glänzende schwarze Schuhe und einen eleganten weißen Hut und beobachtete das Treiben mit einem sardonischen Lächeln. Beim Anblick eines Farmers, der verzweifelt versuchte, die sechs Hühner einzufangen, die er gegen einen großen Schinken eintauschen sollte, konnte er sich das Lachen nicht verkneifen. »Die armen Leute«, stieß er hervor, »wie primitiv sie leben.«
Die Frau des Farmers hörte seine Worte und sprach ihn an. »Meinen Sie, Sie kämen mit den Hühnern besser zurecht?« fragte sie ihn. Mit den Hühnern nicht«, erwiderte der Fremde, »aber es gibt einen viel besseren Weg, sich den ganzen Ärger zu ersparen.« »Ach ja, und wie soll das gehen?« »Sehen Sie den Baum dort?« sagte der Fremde. »Ich gehe jetzt dorthin und warte, bis einer von euch mir eine große Kuhhaut bringt. Dann soll jede Familie zu mir kommen. Ich werde euch den besseren Weg erklären.«
Und so geschah es. Er nahm die Kuhhaut, schnitt gleich­mäßige runde Stücke davon ab und drückte auf jedes Stück einen kunstvoll gearbeiteten, hübschen kleinen Stempel. Dann gab er jeder Familie ein rundes Stück und erklärte, dass es den Wert von einem Huhn habe. »Jetzt könnt ihr mit den Lederstücken Handel treiben anstatt mit den widerspenstigen Hühnern.«
Das leuchtete den Farmern ein. Alle waren sehr beeindruckt von dem Mann mit den glänzenden Schuhen und dem interessanten Hut. »Ach, übrigens«, meinte er noch, nachdem jede Familie ihre zehn runden Lederstücke entgegengenommen hatte, »in einem Jahr komme ich zurück und sitze wieder unter diesem Baum. Ich möchte, dass jeder von euch mir elf Stücke zurückgibt. Das elfte Stück ist ein Unterpfand der Wertschätzung für die technische Neuerung, die ich in eurem Leben eingeführt habe.«
»Aber wo soll das elfte Stück denn herkommen?« fragte der Farmer mit den sechs Hühnern. »Das werdet ihr schon sehen«, erwiderte der Mann und lächelte beruhigend.
Angenommen, die Bevölkerungszahl und die Produk­tion bleiben im folgenden Jahr genau gleich, was, glauben Sie, wird geschehen? Bedenken Sie, dass das elfte Lederstück gar nicht abgeschnitten wurde. Da­rum, so lautet die Schlussfolgerung, muss jede elfte Fa­milie ihre gesamten Lederstücke verlieren, auch wenn alle gut wirtschaften, denn nur so können die übrigen zehn ihr elftes Stück bekommen.
Als das nächste Mal ein Unwetter die Ernte einer Fa­milie bedrohte, waren die Menschen nicht so schnell bei der Hand mit dem Angebot, beim Einbringen der Ernte zu helfen. Zwar war es wirklich sehr viel bequemer, an Markttagen nur die Lederstücke auszutauschen und nicht die Hühner, aber die neue Sitte hatte die unbeabsichtigte Nebenwirkung, dass sie die traditionelle spontane Hilfsbereitschaft im Dorf hemmte. Statt dessen entwickelte das neue Geld einen systembedingten Sog zum Wettbewerb zwischen allen Beteiligten.

Aus: Bernard Lietaer, Das Geld der Zukunft, Riemann Verlag, München

herzliche Grüße

Christa Zwitter

0660/2498320

christa.zwitter@gmail.com


Im November findet die "Woche des Tauschhandels 2014" statt. In italienischen Pensionen kann im Tausch für Produkte oder Dienstleistungen gratis übernachtet werden. Angebot und Nachfrage muss sich nur finden.

Vom 17. bis 23. November findet in italienischen Pensionen die "Woche des Tauschhandels" statt. Teilnehmenden B&Bs bieten gratis Übernachtungen, wenn man denn zu bieten hat, was gesucht wird. Auf der Website der Initiative kann in einer Wunschliste der Pensionen gestöbert werden oder man schickt Vorschläge zum Tausch gegen die Übernachtung.

Rom für Agrarprodukt, Siena für eine Website

Die Tausch-Ideen sind vielfältig und reichen von Nahrungsmitteln, über Bücher oder Möbel bis hin zu Dienstleistungen. Eine Pension in Sizilien ermöglicht es beispielsweise gegen Wein und Öl bei sich zu übernachten, in Venedig bekommt man einen Urlaub im Tausch gegen eine professionelle Fotoreportage über die Herberge und in der Provinz Siena kann man sich erholen, wenn man eineWebsite für die Pension erstellt oder seine Dienste als Übersetzer anbietet. Die Möglichkeiten zum Tausch bieten für fast jeden etwas.

Von virtuellen Tauschwünschen zum Urlaub

Eine Möglichkeit den Tauschurlaub in Angriff zu nehmen, ist sein Wunschziel auf der Website auszuwählen und die Unterkunft direkt anzuschreiben. Man kann aber auch sein Angebot auf der Internetseite veröffentlichen oder auf Facebook posten. Am einfachsten ist es aber, als Reisender zuerst einmal zu schauen was von den Pensionen gewünscht wird. Vielleicht findet sich eine Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage schneller als gedacht und dem Italienurlaub steht nichts im Weg.

Quelle: http://derstandard.at/2000006509118/Italien-fuer-einen-Apfel-und-ein-Ei-Naechtigung-im-Tausch



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