Talentetausch Kärnten
Im Zukunftszentrum in Tirol trafen sich am 5.7.2009 zum ersten Mal VertreterInnen der österreichischen Komplementärwährungssysteme aus den Bundesländern, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg. Die Vernetzungsplattform "ZARTesNETZ" wurden dabei gegründet. Diese Plattform wird sich, ähnlich wie ein Dachverband der Vernetzung der bestehenden Systeme in Österreich annehmen. Beim zweiten Treffen dieser Gruppe am 9.+ 10.10.2009 in Salzburg nahmen die ersten Aktivitäten bereits konkrete Form an.
Alle teilnehmenden Systeme werden in ihren Bundesländer die Urlaubsangebote erheben und sie auf die gemeinsame Plattform stellen. Einmal jährlich wird daraus eine PDF-Datei entstehen, die ausgedruckt oder auf den Homepages der jeweiligen Tauschsysteme veröffentlicht werden kann. D.h. unsere Urlaubsangebote sind am österreichweiten Marktplatz einsichtig. Die Aktualisierung der Daten wird ein Beauftragter jedes Bundeslandes machen.
Ein Expertenpool, bestehend aus Personen, die zu Geld/Tausch/Komplemetären Wirtschaftssystemen Fachwissen haben, sollen zukünftig allen Teilnehmern zur Verfügung stehen.
Das "3 Länder Clearing" ist eine Plattform zur systemübergreifenden Verrechnung von komplementären Währungen im deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme aller Systeme am ZART-Clearing wird dringend empfohlen, um die Aussenhandelsgeschäfte auf eine solide, überschaubare und korrekte Basis zu stellen. So wie es im Tauschsystem Vereinbarungen braucht, braucht es auch Regeln wenn Tauschsysteme miteinander tauschen. Dadurch sind Haftungsfragen klar geregelt und die Mitglieder haben die Sicherheit dass sie ihre Guthaben auch bekommen.
Überregionaler Tausch stärkt die Attraktivität des Systems, kann bei Übermaß aber zu  Verlusten (Abwanderung Kaufkraft, mangelnde Stabilität, weniger Angebote,…) führen. Um Eigenständigkeit zu wahren und Regionalität zu sichern (nicht zuviel Geldabfluss,…), müssen Grenzen für den Anteil am überregionalen Austausch definiert werden. Wenn zuviel Geld abfließt, sinkt die Anzahl an Transaktionen, sinkt das Angebot und sinkt die Attraktivität des eigenen Systems.
Extremfall: fast alle haben Minusstände, weil im „anderen System“ viele Leistungen gekauft wurden, Stillstand herrscht. Das ist ein Schaden für alle Beteiligten. Nutzen entsteht, wenn es viele attraktive Systeme gibt, die sich über ihre Grenzen austauschen können. Währungsclearing bedeutet: Es können verschiedene Währungen miteinander verrechnet werden mit einem transparenten Umrechnungskurs.

Als weitere Aufgabe hat ZARTesNETZ die Organisation des jährlich stattfindenden Vernetzungstreffens in St. Virgil bei Salzburg übernommen.
Der Termin dafür wurde auch schon festgesetzt : Samstag, 17.-Sonntag, 18. April 2010.

Weitere Informationen über die Entwicklung der Plattform ZARTesNETZ werden immer in der Marktzeitung aber auch im Internet nachzulesen sein.

Christa Zwitter

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Sage ich fürs Erste als neugewählter Obmann.
Alois Tuscher aus St. Veit
Meine Stellvertreterin ist Evelin Zechner aus Klagenfurt.
Die restlichen Funktionen des Vorstandes sind gleich geblieben.
 
Dies ist einmal das erste Lebenszeichen vom Obmann weitere werden folgen.
Ich freue mich mit euch gemeinsame neue Wege zu beschreiten.

Bis bald
Euer Obmann
Alois Tuscher

Liebe Mitglieder!
Die letzten Jahre habe ich den monatlichen Stammtisch in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG, Neptunweg 12) betreut – mit Unterstützung von Christa Zwitter und anderen, die mich bei Bedarf vertreten haben (DANKE!).
Es ist Zeit, die „Schlüsselgewalt“ ab- bzw. jemandem anderen zu übergeben.

Aufgabe:
Jeden 3. Dienstag im Monat dafür zu sorgen, dass der Raum in der KHG auf- und nach dem Treffen (19.30—21.00) wieder zugesperrt wird.

Erfahrungen:
Es kamen unterschiedlich viele Leute; es wurde getauscht oder auch nicht; es gab vorher angekündigte Themen oder auch nicht; es haben sich neue Mitglieder vorgestellt, Kontakte mit „alten“ geknüpft – oder auch „alte“ untereinander; es haben sich spontan Diskussionen zu anstehenden Themen (im Verein oder gesellschaftlich bedingte) ergeben oder wir haben uns über Produkte und ihre Herstellung ausgetauscht bzw. etwas vom eigenen Können vorgestellt.

Empfehlung:
Es soll eine/r hauptverantwortlich den Schlüssel haben und sich mit 1-2 Menschen zusammentun, die sie/ihn bei Bedarf vertreten können.

Ich wünsche meinem Nachfolger, meiner Nachfolgerin ebenso interessante und lehrreiche Abende und hoffe v. a., dass sich einer /eine bei der Hauptversammlung am 27.9.09 für diese Tätigkeit bereit erklärt.

Hildegard Enzinger

Weiter lesen bei »» Fotos vom Sommerfest 07.06.2009



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