Talentetausch Kärnten

von Gerhard Reibling im PDF

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Generationennetzwerk Talentetausch Kärnten

Präsentation der Arbeitsgruppe Generationennetzwerk auf der Generalversammlung 2010-10-17.

Arbeitsgruppe: Thonhauser Hermann (Vorsitz) , Löschenkohl Irmgard , Pirker Peter.

Wir wollen unseren Talentetausch mit einem Zeitbanksystem zur Altersvorsorge erweitern.

Damit können Leistungen die in Stunden abgerechnet werden auf einer Zeitbank angespart werden um sie im Krankheitsfall bzw im Alter wieder zu konsumieren.

Im ersten Schritt erweitern wir den Kontorahmen für Teilnehmer am Generationennetzwerk von 3000 auf 6000 Talente.Weitere Schritte sollen folgen.

Es gibt 3 Arten der Teilnahme am Generationennetzwerk.

1.)Leistungsträger - spart Talente an für Eigenbedarf

2.)Betreutes Mitglied - Benötigt Leistungen kann aber keine eigenen Leistungen mehr einbringen. Beitritt mit einmaligen Mitgliedsbeitrag von 100 Talenten.

3.)Gutsteher - Garantiert mit seinem Kontorahmen für ein betreutes Mitglied.

Warum Zeitbank?

Wenn man heute zum Beispiel für eine geleistete Stunde 10 Euro bekommt und damit für das Alter vorsorgen will. Wieviel bekommt man in 20 Jahren dafür? Etwas was man aus heutiger Sicht nicht voraussagen kann.Vielleicht nur noch eine halbe Stunde? Bei einer Zeitbank können Sie dann noch 60 Minuten für eine geleistete Stunde bekommen.

Wie sicher ist eine Zeitbank?

Es gibt keine Garantie bei einer Zeitbank. Es gibt aber auch keine absolute Sicherheit bei der staatlichen Pension oder bei der privaten Pensionsversicherung.

Eine Zeitbank ist ein zusätzliches Standbein zur Altersvorsorge und daher auch eine zusätzliche Sicherheit.

Wie kann ich mich weiter informieren bzw beitreten?

Anprechpartner ist in erster Linie Hermann Thonhauser (Fachsozialbetreuer und zuständig für Organisation und Koordination in der Arbeitsgruppe)

Tel.: 0676 7173833 - mail: hermann.thonhauser@gmx.at

Ich werde im monatlichen Newsletter weitere Informationen einfügen

Pirker Peter (zuständig für Administration und EDV-Koordination in der Arbeitsgruppe)


15 Jahre – Tauschkreis Graz

Ein paar von uns Kärntnern sind der Einladung des Grazer Tauschkreises gefolgt und haben an deren 15-Jahr-Feier teilgenommen (Alois, Winfried, Claudia Kummer und ich).

Im Festsaal der Pfarre Don Bosco und den angrenzenden Räumlichkeiten wurde bei unserer Ankunft schon eifrig geräumt, dekoriert, Marktplätze eingerichtet, Massagekojen adaptiert etc. Auch wir hatten ein paar talentierte Waren mitgebracht, die wir präsentieren und tauschen konnten. Nach der Begrüßung und der Eröffnung des Festes gab es halbstündig kurze Vorträge oder Workshops von Mitgliedern, die damit auch gleich ihr Talent vorstellen konnten: z.B. „Ich bewege – also bin ich“, „Erfolgreiche Lebensgestaltung – jetzt!“, „Erkennen von Mineralstoffmangel im Gesicht“ etc.

Die Mittagspause gab uns Gelegenheit zur ausschließlich talentierten Verpflegung am guten und umfangreichen Buffet- unglaublich wie viel verschiedene Mehlspeisen in unüberschaubarer Menge angeboten wurden. Die „Bezahlung“ erfolgte mit Wertmarken à 6 Minuten (entspricht bei uns T 10). Jedes Getränk und jede Speise kostete 1 Bon, was wirklich günstig war und deshalb war dieser Buffet-Essensraum auch durchgehend gut besucht und das Zusammentreffen beim kulinarischen Genuss hat viele gute Gespräche gefördert.

Das Highlight des Nachmittags war der Vortrag von Tobias Plettenbacher (Time Sozial, OÖ/plettenbacher@timesozial.org) zum Thema „ Neues Geld – neue Welt“. In seinem gleichnamigen, außergewöhnlichen Buch beantwortet er einfach und verständlich Fragen wie:

Warum Umwelt- und Klimaschutz ohne Änderung unseres Geldsystems unmöglich sind...“

Warum die Schere zwischen Atm und Reich immer weiter auseinandergeht...“

Warum wir immer mehr arbeiten müssen, aber dennoch immer weniger verdienen...

Wie wir unsere Heimatregion stärken, unsere Arbeitsplätze sichern und unseren Wohlstand erhöhen können...“

Wie wir der Überalterung der Gesellschaft begegnen können..“

Mit drei Aussagen zu Themen aus diesem Buch möchte ich Euch neugierig machen:

 

Die Befreiung der Marktwirtschaft vom Kapitalismus ist nicht ein utopisches Ziel; die zentrale Fehlstelle in unserer Selbstorganisation ist längst erkannt: die schrankenlose Macht des Geldes, dem auf Erden alles offen stehen soll, während es den Menschen, die es nicht besitzen mehr und mehr an Freiheit nimmt.“ Peter Kafka, dt. Astrophysiker, Max Planck Institut

 

Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhasst, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward. Denn das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld, sodass er von allen Erwerbszweigen der Naturwidrigste ist. Aristoteles, griech. Philosoph, 384-322 v. Chr.

 

Der älteste Fluch der Menschen ist das Geld“ Sophokles

 

Es zahlt sich aus, dieses Buch zu kaufen und zu lesen. Erschienen ist es im PLANET-Verlag.

Antworten und Erklärungen zu vielen Fragen, die uns heutzutage beschäftigen sind dabei garantiert.

 

Herzliche Grüße

Christa Zwitter


 

 Liebe talentierte Freund/Innen,
 
die Weisheit der Naturvölker soll uns in unserem reizüberfluteten
und oft recht lauten Alltag weiterhin begleiten ; diesmal mit
heilender Inspiration zum Thema "Stille"aus dem  indianischen Kulturkreis:
 
"Als ich ein Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde,
habe ich diese Tugenden verlernt.
Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches.
Damals war jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar
und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum.
 
Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut ;
Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd.
Er erhob niemals den Anspruch,dass die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken,
ein Beweis für die Überlegenheit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei;
ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr.
Er glaubte fest an das Schweigen - das Zeichen vollkommener Harmonie.
Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.
Wenn du den Indianer fragst:" Was ist die Stille?",
wird er dir antworten:"Das große Geheimnis. Die heilige Stille ist Seine Stimme."
Und wenn du fragst."Was sind die Früchte der Stille?",
so wird er sagen:" Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht."
"Hüte deine Zunge in der Jugend", sagte der alte Häuptling Wabashaw,"
dann wirst du vielleicht im Alter deinem Volk einen weisen Gedanken schenken." 
Ohiyesa (Charles Alexander Eastman), Arzt und Schriftsteller aus dem Volk der Dakota
 
 
  Es ist angeblich nie zu spät, mit dem Üben anzufangen....
                                                      .... viel Geduld und Erfolg dabei wünscht (uns)
                                                                                                                 Monika Pegam

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