Talentetausch Kärnten

 

Liebe TauscherInnen!

Ich möchte Euch auf eine interessante Homepage hinweisen:

www.fairkehr.net

Wenn Ihr Zeit habt, schaut einmal rein. Es handelt sich um Initiativen zur Förderung verkehrspolitischer Bewusstseinsbildung!!

 

Das elfte Lederstück

Bernard Lietaer

Es war einmal ein kleines Dorf im australischen Busch. Dort bezahlten die Menschen alles mit Naturalien. An jedem Markttag spazierten sie mit Hühnern, Eiern, Schinkenkeulen und Broten herum und verhandelten lange miteinander über den Tausch der Güter, die sie brauchten.
In wichtigen Zeiten im Jahr, etwa zur Ernte oder wenn jemand nach einem Unwetter seinen Stall reparieren musste, erinnerten sich die Menschen wieder an die Tradition, einander zu helfen, die sie aus der alten Heimat mitgebracht hatten. Jeder wusste, wenn er einmal in Schwierigkeiten geraten sollte, würden die an­deren ihm helfen.
An einem Markttag tauchte ein Fremder auf. Er trug glänzende schwarze Schuhe und einen eleganten weißen Hut und beobachtete das Treiben mit einem sardonischen Lächeln. Beim Anblick eines Farmers, der verzweifelt versuchte, die sechs Hühner einzufangen, die er gegen einen großen Schinken eintauschen sollte, konnte er sich das Lachen nicht verkneifen. »Die armen Leute«, stieß er hervor, »wie primitiv sie leben.«
Die Frau des Farmers hörte seine Worte und sprach ihn an. »Meinen Sie, Sie kämen mit den Hühnern besser zurecht?« fragte sie ihn. Mit den Hühnern nicht«, erwiderte der Fremde, »aber es gibt einen viel besseren Weg, sich den ganzen Ärger zu ersparen.« »Ach ja, und wie soll das gehen?« »Sehen Sie den Baum dort?« sagte der Fremde. »Ich gehe jetzt dorthin und warte, bis einer von euch mir eine große Kuhhaut bringt. Dann soll jede Familie zu mir kommen. Ich werde euch den besseren Weg erklären.«
Und so geschah es. Er nahm die Kuhhaut, schnitt gleich­mäßige runde Stücke davon ab und drückte auf jedes Stück einen kunstvoll gearbeiteten, hübschen kleinen Stempel. Dann gab er jeder Familie ein rundes Stück und erklärte, dass es den Wert von einem Huhn habe. »Jetzt könnt ihr mit den Lederstücken Handel treiben anstatt mit den widerspenstigen Hühnern.«
Das leuchtete den Farmern ein. Alle waren sehr beeindruckt von dem Mann mit den glänzenden Schuhen und dem interessanten Hut. »Ach, übrigens«, meinte er noch, nachdem jede Familie ihre zehn runden Lederstücke entgegengenommen hatte, »in einem Jahr komme ich zurück und sitze wieder unter diesem Baum. Ich möchte, dass jeder von euch mir elf Stücke zurückgibt. Das elfte Stück ist ein Unterpfand der Wertschätzung für die technische Neuerung, die ich in eurem Leben eingeführt habe.«
»Aber wo soll das elfte Stück denn herkommen?« fragte der Farmer mit den sechs Hühnern. »Das werdet ihr schon sehen«, erwiderte der Mann und lächelte beruhigend.
Angenommen, die Bevölkerungszahl und die Produk­tion bleiben im folgenden Jahr genau gleich, was, glauben Sie, wird geschehen? Bedenken Sie, dass das elfte Lederstück gar nicht abgeschnitten wurde. Da­rum, so lautet die Schlussfolgerung, muss jede elfte Fa­milie ihre gesamten Lederstücke verlieren, auch wenn alle gut wirtschaften, denn nur so können die übrigen zehn ihr elftes Stück bekommen.
Als das nächste Mal ein Unwetter die Ernte einer Fa­milie bedrohte, waren die Menschen nicht so schnell bei der Hand mit dem Angebot, beim Einbringen der Ernte zu helfen. Zwar war es wirklich sehr viel bequemer, an Markttagen nur die Lederstücke auszutauschen und nicht die Hühner, aber die neue Sitte hatte die unbeabsichtigte Nebenwirkung, dass sie die traditionelle spontane Hilfsbereitschaft im Dorf hemmte. Statt dessen entwickelte das neue Geld einen systembedingten Sog zum Wettbewerb zwischen allen Beteiligten.

Aus: Bernard Lietaer, Das Geld der Zukunft, Riemann Verlag, München

herzliche Grüße

Christa Zwitter

0660/2498320

christa.zwitter@gmail.com


Lichtverschmutzung

Folgen für Fauna und Flora

Und der Mensch ?

Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung

Weiter lesen bei »» Es werde Licht


                                  Liebe talentierte Freundinnen und Freunde,

 
wieder einmal hat  ein lieber, talentierter Mensch in einem Gespräch über eine eventuelle Mitgliedschaft das Vorhandensein  seiner  Talente angezweifelt ....
...was mich dazu anregte, diesmal Nelson Mandela etwas dazu sagen zu lassen:

Unsere größte Angst
ist nicht,
unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht,
nicht unsere Dunkelheit,
ängstigt uns am meisten.
 
Wir fragen uns:
Wer bin ich denn,
dass ich so brilliant sein soll?
Aber wer bist Du,
es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht,
wenn Du Dich klein machst.
Sich klein zu machen,
nur damit sich andere
um Dich herum
nicht unsicher fühlen,
hat nichts Erleuchtetes.
 
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes,
der in uns ist,
zu manifestieren.
Er ist nicht nur
in einigen von uns,
er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht
scheinen lassen,
geben wir damit
unbewusst anderen
die Erlaubnis es auch zu tun.
 
             Nelson Mandela
 
Einen wünderschönen Sommerverlauf wünscht Euch

                                                                    Monika Pegam


 

Was ist ZeitBank München?
 
Das Prinzip:
Menschen tun etwas für andere Menschen (z.B. Betreuung oder Nachbarschaftshilfe) und die Stunden werden auf einem persönlichen Zeitkonto der Teilnehmer des ZeitBank-Netzwerks gutgeschrieben. Dafür kann jeder Teilnehmer Gegenleistungen in Zeitstunden beziehen oder z.B. sein Zeitguthaben als Altersvorsorge ansparen
Die ZeitBank ist eine virtuelle Bank, die Zeitguthaben der Netzwerk-Teilnehmer mittels eines Internetbuchungssystems verwaltet und dokumentiert. Insofern funktioniert sie wie das Online-Banking-System. 
Ziel der ZeitBank ist die Förderung des ehrenamtlichen, zivilbürgerschaftlichen Engagements und der engmaschigen Vernetzung regionaler Gemeinschaften im sozialen Bereich
Die ZeitBank bietet ihren Netzwerk-Teilnehmern eine zusätzliche, gegen Inflation gesicherte Altersvorsorge auf Zeitbasis an.
 
Peter Pirker

 

Den nachstehenden Artikel habe ich der Homepage des Unterguggenberger Institutes (www.unterguggenberger.org) entnommen. Diese Homepage ist ein guter Tipp für Interessierte, da dort immer sehr viele Artikel zu unserem „Geld-Thema“ veröffentlicht werden.

Bernd Senf: "Wann, wenn nicht jetzt?"

Mit einem anderen Geldsystem lassen sich auch regionale Wirtschaftsblüten in ansonsten krisengeschüttelten Zeiten und Ländern bewirken. Das zeigt die historische Erfahrung mit dem „Wunder von Wörgl“ 1932 und mit ähnlichen Modellen Anfang der 30er Jahre in den USA. Inzwischen gibt es schon wieder eine Reihe von Regionalwährungen – auch in Deutschland, zum Beispiel den „Chiemgauer“. Warum sollten diese Erfahrungen nicht auch auf das große Geldsystem im nationalen und internationalen Rahmen übertragen werden können?", meint der Volkswirtschaftsprofessor Bernd Senf in einem Interview, das er Haidrun Schäfer vom Online-Portal SEIN gegeben hat. Senf kritisiert weiters die gängige Praxis der Geldschöpfung: "Geldschöpfung gehört nicht in private Hand und darf sich nicht an privaten Geschäftsinteressen orientieren", meint der Begründer der "Monetative" (www.monetative.de). Das Interview in voller Länge lesen Sie auf www.sein.de

Christa Zwitter



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