Talentetausch Kärnten

 

Liebe TauscherInnen und interessierte Freunde unserer Idee!
 
Ihr werdet es nicht glauben, aber Tauschringe entstanden schon Mitte des 19. Jahrhunderts und interessant ist, dass auch schon damals das größte Problem die Bewertung der Waren und Dienstleistungen dargestellt hat.
 
Historie der Tauschringe
 C. Grünert, unter www.tauschring-archiv.de
 
 
Die Tauschringe, in ihrer heutigen Form sind ist keine neue Erfindung. Die ersten Experimente die den heutigen Tauschringen ähnlich sind, kamen bereits im Zuge der europäischen Industrialisierung im frühen 19. Jahrhundert auf. Die Experimente basierten sowohl auf der Kritik gegenüber dem Geld als Tauschmittel, als auch auf einem Mangel an Geld. 
 
Arbeitsbörsen nach Robert Owen  
Robert Owen (1771 - 1858) beobachtete die sozialen Probleme, die sich mit der zunehmenden Industrialisierung einstellten: beengte Wohnverhältnisse, unzureichende Versorgung mit Lebensmitteln, schlechte sanitäre Anlagen, mangelnde ärztliche Versorgung etc. Er begründete am Anfang des 19. Jahrhunderts die englische Konsumgenossenschaftsbewegung. Owen, hat aus seiner Baumwollspinnerei eine Musteranlage, entwickelt. Für seine Zeit hatte der Betrieb vorbildliche soziale Sicherungskonzepte. 
Der Wert aller Waren berechnet sich nach Owen allein durch die für ihre Herstellung notwendige Arbeit. Die Produzenten haben ein Anrecht auf den vollen Ertrag ihrer Arbeit. Nach Owen ist der "Defekt" im kapitalistischen Wirtschaftssystem ein Wertproblem. Wenn das natürliche Wertmaß, die menschliche Arbeit, als Berechnungsgrundlage aller wirtschaftlichen Transaktionen diene und nicht das künstliche und fiktive Maß des Geldes, so resultierte daraus auch kein Verteilungsproblem. "Kapitalisten" und andere "Müßiggänger" behalten unter Berufung auf Eigentumstitel Gewinne ein und enthalten den Arbeitern als den eigentlichen Produzenten den vollen Arbeitsertrag vor. Zur Lösung dieses Wert- und Verteilungsproblems schlägt Owen die Schaffung eines nicht-monetären Austausch- und Versorgungssystems vor, einen Markt, auf dem alle Produkte zu ihrem durchschnittlichen Arbeitswert, d.h. zu ihrem Selbstkostenpreis, ausgetauscht würden. 
Owen eröffnete eine "Arbeitsbörse" im Jahr 1832 in London. Die Arbeitsbörse war ein Markt, auf dem die Arbeiter als Konsumenten und Produzenten ihre Waren tauschten. "Labour notes" (Arbeitsscheinen), die dem Wert des Rohmaterials und der durchschnittlichen, zur Herstellung der Produkte erforderlichen Arbeitszeit entsprachen, wurden zur Vergütung eingesetzt. Die Arbeiter konnten ihren Bedarf aus dem Warenlager der Börse mit diesen Scheinen decken. Das Jahr darauf traten Zahlungsschwierigkeiten innerhalb des Systems auf und führten zum Zusammenbruch des Systems. Als zentrale Gründe für den Zusammenbruch gelten neben organisatorischen Mängeln vor allem, dass sich zum einen Angebot und Nachfrage in Hinblick auf Art und Qualität der Güter nur schwer zur Deckung bringen ließen, und zum anderen die Bewertung der Waren schwierig, umständlich und keineswegs so gerecht war, wie Owen sich das gedacht hatte.
 
Tauschbanken nach Pierre Joseph Proudhon
Pierre Joseph Proudhon wird sehr oft mit seiner bekanntesten Polemik zitiert: "Eigentum ist Diebstahl". Weniger bekannt sind seine praktischen Ideen zur Reformierung des Geld- und Kreditsystems: Geld und Zins sind seiner Auffassung nach zu beseitigen; der Kreditverkehr soll auf der Basis von Gegenseitigkeit und Tausch neu organisiert werden. 1848 startete Proudhon seine Volksbank innerhalb welcher sogenannte "Tauschbons" die Rolle des Geldes als Tauschmedium übernehmen sollte. Diese "Tauschbons" sollten nur gegen Sicht von sogenannten "realisierten Werten", also von tatsächlich an die Bank gelieferten Waren und Dienstleistungen an die Mitglieder der Volksbankgemeinschaft abgegeben werden. Proudhon ließ bei seinen Überlegungen zur Volksbank jedoch eine zentrale Frage offen, nämlich die nach einer gerechten Bemessung der Werte für Güter und Dienstleistungen.
Anfang 1849 wurde die Volksbank in Paris und einigen Provinzen Frankreichs eröffnet. Die Resonanz unter den selbständigen Handwerksmeistern sowie den Arbeitern war außerordentlich hoch. Bevor die Bank jedoch ihren Geschäftsverkehr aufnehmen konnte, musste sie aufgelöst werden, da Proudhon aufgrund von Kritik an Kaiser Napoleon III zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Auch wenn keine praktischen Erfahrungen mit der Volksbank vorliegen, muss erheblicher Zweifel an der Funktionsfähigkeit der Bank geäußert werden, da sie sich in wesentlichen Details nicht von den Banken im herkömmlichen Markt unterschied, sondern ihr Hauptaugenmerk auf das "Wundermittel" des zinslosen Kredites legte.
 
Fortsetzung folgt
 
Noch etwas ganz Wichtiges:
 
NICHT VERGESSEN!!!
 
OHNE Markteinträge – keine Tauschgeschäfte!!
 
Eure Markteinträge haben ein Ablaufdatum!!
Jedes Mitglied ist für die Verlängerung bzw. Erneuerung der eigenen Markteinträge selbst verantwortlich.
Je größer das Angebot, umso größer ist die Chance auf florierende Tauschgeschäfte.
 
Ich wünsche Euch eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit
Christa Zwitter

Das Jahr 2010 geht bald zu Neige. Der Schnee hat die Stille in das Land gebracht und macht Stimmung für den Advent. Ich hoffe ihr lasst euch von dieser Ruhe anstecken und die innerliche Freude auf Weihnachten wächst.

Ich möchte diesen Brief nutzen um zu danken und zu bitten.

Danke möchte ich Allen sagen, die den TTK lebendig halten, die sich engagieren, die beleben und weitertragen was 1997 in Kärnten begonnen wurde. Die vielen Dienste die ihr euch gegenseitig geleistet habt und so ein wertvollen Beitrag in der heutigen kiesen geschüttelte  Zeit geliefert habt. Was für uns schon so selbstverständlich klingt, ist für viel Menschen nicht so und wenn sie davon hören wie und was ein TTK ist werden sie neugierig. So kamen heuer 54 neue Mitglieder dazu. Natürlich hören manche auch wieder aus unterschiedlichen Gründen wieder auf aber das gehört auch dazu. Die Neuen beleben es, besonders durch ihre Frische und Überzeugung und durch ihre Fragen die sie haben. Das tut gut!
Die Dinge die sich im Jahr 2010 so ereignet haben, entnehmt ihr dem Protokoll der Generalversammlung. Auch ein herzliches Danke, an alle GV TeilnehmerInnen die sich eingebracht und mitgedacht haben zum Wohle des Vereins.

…….Räumung und Schluss Verkauf!!!

Nach 8 Jahren TTK Laden in St. Veit geht der Rollladen runter. Gerhard Reibling hat sich nach langer und reifer Überlegung entschlossen den TTK Laden in seinen Geschäftsräumen mit Ende des Jahres zu kündigen. Der Höhepunkt war 2006, von da an ging es sichtlich bergab, in diesem Jahr waren keine 30 Buchungen und eine Erneuerung war nicht in Sicht. So hat Alles einmal ein Ende. Allen ein Danke, die hier mitgemacht haben, beim Aufbau mitgeholfen haben und vor allem dem Gerhard Reibling. Wenn eine Tür zugemacht wird, ist es möglich dass wo anders eine Tür aufgeht. Die Idee ist nach wie vor eine gute und vielleicht ergibt es sich wo anderes im Lande einen TTK Laden aufzumachen. Kommt und kauft noch was im Laden ist. Die TTK MG die Sachen im Laden haben sollen es bis Ende des Jahres abholen.

Die Bitte, begeistert und talentiert weiter zu tun und uns immer wieder gegenseitig zu stärken “andere Zeichen“ im Leben zu setzten.

Ein gesegnetes Weihnachtfest und Freude und Gesundheit für 2011
Wünscht euch Allen der Vorstand und besonders Obmann Alois Tuscher

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von Gerhard Reibling im PDF

8 Jahre Talente Tausch Laden (Größe: 7,436.04 kB)

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