Talentetausch Kärnten

15 Jahre – Tauschkreis Graz

Ein paar von uns Kärntnern sind der Einladung des Grazer Tauschkreises gefolgt und haben an deren 15-Jahr-Feier teilgenommen (Alois, Winfried, Claudia Kummer und ich).

Im Festsaal der Pfarre Don Bosco und den angrenzenden Räumlichkeiten wurde bei unserer Ankunft schon eifrig geräumt, dekoriert, Marktplätze eingerichtet, Massagekojen adaptiert etc. Auch wir hatten ein paar talentierte Waren mitgebracht, die wir präsentieren und tauschen konnten. Nach der Begrüßung und der Eröffnung des Festes gab es halbstündig kurze Vorträge oder Workshops von Mitgliedern, die damit auch gleich ihr Talent vorstellen konnten: z.B. „Ich bewege – also bin ich“, „Erfolgreiche Lebensgestaltung – jetzt!“, „Erkennen von Mineralstoffmangel im Gesicht“ etc.

Die Mittagspause gab uns Gelegenheit zur ausschließlich talentierten Verpflegung am guten und umfangreichen Buffet- unglaublich wie viel verschiedene Mehlspeisen in unüberschaubarer Menge angeboten wurden. Die „Bezahlung“ erfolgte mit Wertmarken à 6 Minuten (entspricht bei uns T 10). Jedes Getränk und jede Speise kostete 1 Bon, was wirklich günstig war und deshalb war dieser Buffet-Essensraum auch durchgehend gut besucht und das Zusammentreffen beim kulinarischen Genuss hat viele gute Gespräche gefördert.

Das Highlight des Nachmittags war der Vortrag von Tobias Plettenbacher (Time Sozial, OÖ/plettenbacher@timesozial.org) zum Thema „ Neues Geld – neue Welt“. In seinem gleichnamigen, außergewöhnlichen Buch beantwortet er einfach und verständlich Fragen wie:

Warum Umwelt- und Klimaschutz ohne Änderung unseres Geldsystems unmöglich sind...“

Warum die Schere zwischen Atm und Reich immer weiter auseinandergeht...“

Warum wir immer mehr arbeiten müssen, aber dennoch immer weniger verdienen...

Wie wir unsere Heimatregion stärken, unsere Arbeitsplätze sichern und unseren Wohlstand erhöhen können...“

Wie wir der Überalterung der Gesellschaft begegnen können..“

Mit drei Aussagen zu Themen aus diesem Buch möchte ich Euch neugierig machen:

 

Die Befreiung der Marktwirtschaft vom Kapitalismus ist nicht ein utopisches Ziel; die zentrale Fehlstelle in unserer Selbstorganisation ist längst erkannt: die schrankenlose Macht des Geldes, dem auf Erden alles offen stehen soll, während es den Menschen, die es nicht besitzen mehr und mehr an Freiheit nimmt.“ Peter Kafka, dt. Astrophysiker, Max Planck Institut

 

Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhasst, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward. Denn das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld, sodass er von allen Erwerbszweigen der Naturwidrigste ist. Aristoteles, griech. Philosoph, 384-322 v. Chr.

 

Der älteste Fluch der Menschen ist das Geld“ Sophokles

 

Es zahlt sich aus, dieses Buch zu kaufen und zu lesen. Erschienen ist es im PLANET-Verlag.

Antworten und Erklärungen zu vielen Fragen, die uns heutzutage beschäftigen sind dabei garantiert.

 

Herzliche Grüße

Christa Zwitter


 

 Liebe talentierte Freund/Innen,
 
die Weisheit der Naturvölker soll uns in unserem reizüberfluteten
und oft recht lauten Alltag weiterhin begleiten ; diesmal mit
heilender Inspiration zum Thema "Stille"aus dem  indianischen Kulturkreis:
 
"Als ich ein Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde,
habe ich diese Tugenden verlernt.
Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches.
Damals war jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar
und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum.
 
Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut ;
Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd.
Er erhob niemals den Anspruch,dass die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken,
ein Beweis für die Überlegenheit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei;
ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr.
Er glaubte fest an das Schweigen - das Zeichen vollkommener Harmonie.
Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.
Wenn du den Indianer fragst:" Was ist die Stille?",
wird er dir antworten:"Das große Geheimnis. Die heilige Stille ist Seine Stimme."
Und wenn du fragst."Was sind die Früchte der Stille?",
so wird er sagen:" Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht."
"Hüte deine Zunge in der Jugend", sagte der alte Häuptling Wabashaw,"
dann wirst du vielleicht im Alter deinem Volk einen weisen Gedanken schenken." 
Ohiyesa (Charles Alexander Eastman), Arzt und Schriftsteller aus dem Volk der Dakota
 
 
  Es ist angeblich nie zu spät, mit dem Üben anzufangen....
                                                      .... viel Geduld und Erfolg dabei wünscht (uns)
                                                                                                                 Monika Pegam

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 Liebe talentierte Freundinnen und Freunde,
 
der Sommer verändert für die viele Menschen die bestehenden Zeitstrukturen und wenn er zu Ende geht, entsteht oft die Frage nach
der gelungenen Nutzung dieser Zeit: Sie verging vielleicht wie im Flug oder wie im Schneckentempo , je nachdem , was wir aus ihr gemacht
haben. 
Der Satz:"Ich habe keine Zeit..." sollte also hin und wieder hinterfragt werden.
Eckhart Tolle, einer der wichtigsten spirituellen Lehrer der Gegenwart,hat sich mit dem Wesen der Zeit beschäftigt. ( Literatur: "Die Einheit allen Lebens", "Jetzt"....)
 
"Zeit aus unserem Bewusstsein zu streichen ,bedeutet, unser Ego zu streichen.Das ist die einzig wahre spirituelle Praxis.Gemeint ist natürlich die Eliminierung der psychischen Zeit.Also das Ende der unaufhörlichen Beschäftigung unseres Egos mit Vergangenheit und Zukunft.........Immer dann, wenn sich ein gewohnheitsmäßiges "Nein" zum Leben in ein "Ja" verwandelt und wir diesen Augenblick so zulassen, wie er ist, lösen wir damit sowohl die Zeit als auch das Ego auf.........Unser vorrangiges Ziel sollte also darin bestehen; dafür zu sorgen, dass Bewusstsein in alles einfließen kann,was wir tun.Dabei ist das, was wir durch unser Tun erreichen, zweitrangig.Während wir früher immer ein Ziel in der Zukunft verfolgt haben,gibt es jetzt ein höheres Ziel, das nur im Hier und Jetzt zu finden ist, durch die Aufhebung der Zeit.
 
Unsere Lebensreise besteht immer nur aus dem einen Schritt, den wir in diesem Augenblick machen: Auf diesen sollten wir unsere gesamte Aufmerksamkeit richten.Das bedeutet nicht, dass wir nicht wissen, wohin wir gehen.Es heißt nur, dass dieser eine Schritt vor allem anderen Vorrang hat, das Ziel jedoch in diesem Moment zweitrangig ist.
Und was wir am Ziel vorfinden, wenn wir dort angekommen sind,hängt von der Qualität dieses einen Schrittes ab.Mit anderen Worten:
Was auch immer die Zukunft für uns bereit hält, hängt von unserem jetzigen Bewusstseinszustand ab........"
 
              Dass uns allen ein guter Umgang mit der Zeit gelingen möge,
                   wünscht sich
                        Monika Pegam


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