Talentetausch Kärnten

Bis ich also gemerkt habe, dass ich das Gschichtl vom Stopselclub, das ich beim Tauschkreis-Treffen in Grafenstein (18.02.12) erzählt hatte, nochmals schriftlich nacherzählen solle, war es bereits zu spät – denn alle waren bereits weg.
Natürlich wussten alle, dass der Talentetausch-Kreis überhaupt nichts mit einem Stopselclub zu tun haben kann. Aber dann, am Ende, kam doch noch etwas aus der Stopsel-Geschichte heraus, das auch für die Talentetauschler/innen von Nutzen sein kann.
Aber jetzt erst mal die kleine Stopselclub-Story

In Bayern, wo wir früher wohnten, gibt’s Stopselclubs. Was das große Anliegen und der tiefere Sinn dieser Clubs ist, war mir nie recht klar und blieb mir verborgen.
Was aber das Wichtigste für die Stopselclub-Mitglieder scheint, ist längst ritualisiert und von entscheidender Wichtigkeit: Wenn ein Mitglied zum Stopselclub-Abend aufkreuzt und es hat keinen Stopsel dabei, muss es „unverzüglich eine Runde blechen“.

Nicht, dass Ihr jetzt denkt, dass sich die Talentetauschler/innen in Grafenstein für das Abfeiern alkoholischer Runden aussprachen oder gar hätten hinreißen lassen – nein – es stand nur so etwas wie ein großes Nachdenken im Raum wie man mit Talentetausch-Mitgliedern verfahren könnte, die mit Null Tauschbarem anreisten (bedenke den Aufwand der Anfahrt und die Spritkosten) …!

Und dann kam Hemmas Auftritt: mit glitzernden Leuchtblicken und „geplanter charmanter Hinterhältigkeit“ verteilte sie „Lose“, die mit der Unterschrift jedes Teilnehmers, jeder Teilnehmerin versehen werden sollten. Laut Spielregel zog nun jede einzelne Person ein Los aus der schwarzen Mütze und fand den Namen desjenigen vor, dem er im kommenden Monat etwas im Wert von 100 Talenten geben durfte. Es stellte sich heraus wie toll es jetzt wäre, wenn man Ware zum Tauschen gleich da hätte (ganz wie im echten Leben).
Hemmas Spiel ging auf, es brachte die Bewusstheit … aber das soll sie Euch selber erzählen.

Monica Tosolini


Peter Zipser, ehem. Leiter des ARCHE NOAH –Vermehrungsgartens, der schon vor Jahren mit seinem Team begann, das alte Wissen über Saatgutvermehrung neu zu vermitteln, schreibt im Vorwort zum Skriptum „Gemüse-Saatgutvermehrung im Hausgarten“:

„Die Entwicklung und Vermehrung von Kulturpflanzen war von Anbeginn züchterische Arbeit mit dem Ziel, solche Pflanzen zu kultivieren, die am gegebenen Standort unter spezifischen klimatischen Verhältnissen und Bodenbedingungen optimale Ergebnisse zur Befriedigung der eigenen Nutzungsbedürfnisse erbrachten.
Ziel der bäuerlichen Pflanzenzüchtung war nicht so sehr die Erreichung von Höchsterträgen, sondern es ging vielmehr um Ertragssicherheit, um gute Nutzbarkeit und hohe Qualität (….)
Im Gegensatz dazu heißen die vorrangigen Ziele der modernen Sortenzüchtung: Höchstertrag, Transportfestigkeit, Lagerfähigkeit, Gleichförmigkeit im Aussehen, einheitlicher Reifezeitpunkt, Resistenz gegen spezifische Krankheiten, Herbizide und Pestizide.
Untergeordnete Bedeutung haben hingegen so wichtige Kriterien wie guter Geschmack oder gesundheitlicher Wert!
Außerdem soll der private Nachbau von Sorten durch Hybridzüchtungen oder biotechnologische Methoden verunmöglicht werden, ein nicht unbedenklicher Schritt für die Selbstversorgung!
Durch Patentrechte, Sortenschutz, nationale und EU-Sortenlisten sowie der einseitigen Förderung einer industrialisierten Landwirtschaft und  Nahrungsmittelproduktion wurde schon abertausenden, traditionsreichen, lokalen und regionalen Sorten der Garaus gemacht. Unzählige regional angepasste Sorten wurden aus dem Verkehr gezogen und damit wurde es GärtnerInnen und LandwirtInnen verunmöglicht, weiterhin an für sie attraktiven Sorten und deren Weiterentwicklung zu arbeiten. Die noch in der Hand von GärtnerInnen und BäuerInnen befindlichen Sorten können aufgrund der gesetzlichen Lage nicht mehr ohne weiteres in den Handel gebracht werden. So hat man das kreative Potential vieler erfahrener Menschen beschnitten!
Aber auch viele potentielle Kulturpflanzen werden weiterhin Wildpflanzen bleiben und wir werden ihre Besonderheiten niemals kennenlernen.
Hand in Hand mit diesem dramatischen Schwinden unserer Arten- und Sortenvielfalt kam es auch zu einer raschen Verarmung unserer regionalen/lokalen Esskultur.
Daher ist jeder noch so kleine Beitrag zur Erhaltung der noch vorhandenen Vielfalt und zur Entwicklung einer neuen Vielfalt in unseren Gärten und auf unseren Äckern
von unschätzbarem Wert für uns selbst und unsere Nachwelt.“

„Es geht um die Frage, wie wir wieder abhängiger voneinander werden können, um unabhängiger vom Ganzen zu sein".

Marianne Gronemeyer


 

Newsletter der AG Generationennetzwerk 2012II

Liebe Talentierte!

Zukunftsvorsorge Prämie halbiert !

Ein neues Sparpaket kommt auf uns zu.Dieses Sparpaket bringt auch Nachteile bei der Zukunftsvorsorge.

Wie beim Bausparen wird auch der fixe Prämien-Teil für die Zukunftsvorsorge von 5,5 auf 2,75 Prozent gekürzt. Das bringt dem Staat 43 Millionen Euro.Die Obergrenze bei der Zukunftsvorsorge orientiert sich an der Höchstbeitragsgrundlage.Die maximal mögliche Prämie für 2012 liegt bei 198,04 Euro im Jahr, die höchstmögliche prämienbegünstigte Einzahlung beträgt momentan 2329,88 Euro.

(laut Kleine Zeitung vom 11.2.2012)

Wollen Sie Ihre Zukunftsvorsorge verbessern dann werden sie Mitglied in unserm Generationennetzwerk.

Informationen zum Generationennetzwerk finden Sie auch auf unserer Homepage unter Lesenswertes.

Anfragen und Anmeldungen sind möglichst an Hermann Thonhauser Telefon 0676 717 38 33 oder per email an hermann.thonhauser@gmx.at zu richten (eventuel auch an Brigitte Löschenkohl oder Peter Pirker).

 Peter Pirker


Flyer Zertifikatskurs 2012 (Größe: 850.12 kB)

Artikel weitergeleitet von Jutta Streit - Siehe Anhang

Artikel (Größe: 97.90 kB)


« Lesenswertes Seite 20 von 36 Lesenswertes »
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36






Sitemap | SK-Talente © Webdesign SchwarzerKater.at