Talentetausch Kärnten

Feistritz im Rosental, 21.12.2019

Jeweils um den 21./22 Dezember beginnt mit der Wintersonnwende ein neuer Zyklus im Jahreslauf der Erde. Im uralten Wissen unserer Vorfahren wurden die ersten zwölf Tage dieses Neubeginns Raunächte genannt. Nächte deshalb, weil sie von Nacht zu Nacht gingen und sich nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befanden.

Die längste Nacht und der kürzeste Tag sind durchlebt, der Tiefpunkt der Sonnenbahn ist erreicht. Die Kräfte des Lichtes haben wieder gesiegt, sie werden langsam stärkerund die Tage werden wieder länger.

Viele Bräuche sind in dieser sensiblen Zeit entstanden. Sie sollen die Menschen dabei unterstützen mehr bei sich zu sein, vom Alltag auszurasten und in eine innere Ruhe zu kommen. Das vergangene Jahr wird gedanklich noch einmal durchwandert, geordnet, überdacht und abgeschlossen. Räucherrituale, die bereits bei den Kelten durchgeführt wurden, helfen bei der Einleitung von Reinigungsprozessen.

Möge es uns gelingen etwas von der Mystik, die diese besonderen Tage umgibt, in den Weihnachtstrubel unserer hektischen modernen Welt einfließen zu lassen und besinnen wir uns auf die ursprüngliche Bedeutung der Zeit um die Wintersonnwende.

Ich wünsche uns allen, dass das neu erwachende Licht unser Inneres erreiche und sich Frieden und Wärme ausbreite!

Mit den allerherzlichsten Wünschen für eine fröhliche gesegnete Weihnacht!

Monika Masser
Obfrau


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