Talentetausch Kärnten

 

 Liebe talentierte Freund/Innen,
 
die Weisheit der Naturvölker soll uns in unserem reizüberfluteten
und oft recht lauten Alltag weiterhin begleiten ; diesmal mit
heilender Inspiration zum Thema "Stille"aus dem  indianischen Kulturkreis:
 
"Als ich ein Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde,
habe ich diese Tugenden verlernt.
Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches.
Damals war jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar
und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum.
 
Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut ;
Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd.
Er erhob niemals den Anspruch,dass die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken,
ein Beweis für die Überlegenheit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei;
ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr.
Er glaubte fest an das Schweigen - das Zeichen vollkommener Harmonie.
Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.
Wenn du den Indianer fragst:" Was ist die Stille?",
wird er dir antworten:"Das große Geheimnis. Die heilige Stille ist Seine Stimme."
Und wenn du fragst."Was sind die Früchte der Stille?",
so wird er sagen:" Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht."
"Hüte deine Zunge in der Jugend", sagte der alte Häuptling Wabashaw,"
dann wirst du vielleicht im Alter deinem Volk einen weisen Gedanken schenken." 
Ohiyesa (Charles Alexander Eastman), Arzt und Schriftsteller aus dem Volk der Dakota
 
 
  Es ist angeblich nie zu spät, mit dem Üben anzufangen....
                                                      .... viel Geduld und Erfolg dabei wünscht (uns)
                                                                                                                 Monika Pegam

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