Talentetausch Kärnten

 

                                                           Liebe Talentierte,
 
habe gerade das heuer erschienene Buch  " Die empathische Zivilisation " von Jeremy Rifkin fertiggelesen  und  bin in den letzten Kapiteln auf ermutigende Aspekte zum Fortgang der Menschheit gestoßen , die ich Euch  nicht vorenthalten möchte:
 
Zum Autor :  J. Rifkin zählt zu den bekanntesten gesellschaftlichen Vordenkern unserer Zeit und ist Autor zahlreicher, in mehr als 30 Sprachen übersetzter Bücher, ( u.a.: "Das Verschwinden des Eigentums", für das er den Bruno Kreisky - Preis erhalten hat.) Er fungiert als Berater für die Europäische Union und ist  Gründer und Vorsitzender der "Foundation on Economic Trends", um nur einige seiner Tätigkeitsbereiche zu nennen.
 
Sein Buch " Die empathische Zivilisation " gibt einen  breit recherchierten Einblick in die Entwicklungsgeschichte des menschlichen Bewusstseins und die damit verbundenen Auswirkungen auf das wirtschaftliche und private Leben .Rifkin beschreibt in drastisch -klarer Weise den entropischen Abgrund , auf den wir uns hinbewegen,  bzw , an dem wir bereits angelangt sind....
Er lässt die LeserInnen aber nicht im apokalyptischen Szenario stehen, sondern weist auf bereits bestehende Umdenkprozesse hin, die er mit realenUmsetzungsbeispielen untermauert.
Im Kapitel " Die Weisheit der Vielen" spricht er z.B. die " kollaborierende Arbeitsweise" an, die bereits von einigen Weltkonzernen , die es inakzeptabel finden, erarbeitetes Wissen nicht mit anderen zu teilen, mit Erfolg praktiziert wird : " Die klassische Idee, dass der Gewinn des einen der Verlust des anderen ist, wird durch die Idee abgelöst, dass das Wohlbefinden der anderen mein eigenes Wohlbefinden steigert. Aus dem Gewinner/Verlierer -  oder dem Nullsummenmodell wird das Gewinner/Gewinner - Modell."
 
Laut Rifkin erleben wir zur Zeit die Geburt eines neuen Wirtschaftssystems, in dem die gewohnten Marktmechanismen im Begriff sind, zu veralten. Durch ein verändertes Verhältnis zum Eigentum kommt es zu einer grundsätzlichen Neueinschätzung unseres Menschenbildes .
 
Zu Führungskompetenzen in Unternehmen gehören als Anforderungsprofil zunehmend emotionale und soziale Intelligenz ,um die Zusammenarbeit infunktionsübergreifenden Teams zu gewährleisten. An der Colombia University Business School in New York wird dies bereits als Masterstudiengang angeboten.
Rifkin bringt viele ermutigende Beispiele dafür, dass sich kontinuierlich (und trotz gegenläufig scheinender Tendenzen, für deren Vorhandensein er schlüssige Erklärungen anbietet) eine Werteverschiebung vom Streben nach dem eigenen hin zum Gemeinwohl abzeichnet. 
Ziel ist eine " biosphärische Welt " , in die sich der Mensch bewusst und gewollt integriert und unter persönlichem Engagement die  Wahl trifft, sich ( wieder ) als unmittelbarer Teil der Natur  zu verstehen.:
Die  "dritte industrielle Revolution" , in der sich die Menschheit nun befindet , ermöglicht also die Vision einer neuen Gesellschaft .
Ob die "Wende"  schnell genug eintritt, hängt von uns allen ab.
 
Schöne , erholungstalentierte Sommerzeit!          Monika Pegam

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