Talentetausch Kärnten

Liebe talentierte Freunde,

Ich möchte über meine Reise nach Ungarn erzählen, wo ich mit einem ganzen Krankenwagen voll mit von Euch geschenkte Kleider und Schuhe gefahren.

Was  mir erstaunt hat, ist das was gesammelt worden war genau so viel, wie wir mit Olga in dem Bus packen könnten, nicht mehr, nicht weniger.
Ich bin doch ...

alleine gefahren, am Sonntag, Nachmittag, denn die mögliche Mitfahrer/Innen könnten dieses Mal leider nicht mitfahren, denn jedes hat etwas für diesen Zeitpunkt etwas schon geplant, oder was Neues und wichtiges ist im letzten Moment erschienen. Es war auch OK, ich fahre oft lange Strecke, und ich wollte so schnell wie möglich die Winterkleider liefern. Am Rückweg es war ein bisschen zäh, denn wegen Nebel und Regen, ich musste auf dem Südautobahn fahren, und so habe ich 1000 Km in einen Schub hinter mir gelassen. Bin am 2 Uhr in der Nacht angekommen, war ein bisschen Tod, aber nur bis nächsten Tag. Und jetzt weiß ich wie man Krankenwagen fährt.

Auf die Grenze ich bin aufgehalten worden, aber habe zu minderst 5 Kilo Charme auch mit gepackt, und nach dem ich sie alles benützt auf einem einzigen Zollämter habe, ich könnte weiter fahren, ohne Probleme.

Der Bus war so voll, es war nur möglich mit 80-100 km fahren, und nach 8 Stunden war ich nur im Budapest wo ich auch geschlafen bin, und habe noch die letzte Nachrichten über die echte Situation Ungarn von erste Hand bekommen. (Meine Freunde sind sehr engagiert im sozialen Bereich)

Es lauft so was teuflisches, so was gemeines, das wir, hier in einem dem reichsten Land der Welt, kaum vorstellen können. Ich komme später zurück auf dieses Thema.

Am Montag, gegen Mittag bin ich angekommen, in die berühmte ungarische „Puszta“ (Ebene, Öd), und habe die Vereins Gebäude gefunden. Erstaunlich, wie die 14 Mitarbeiter Platz finden in zwei Büros die so groß sind wie meine Küche. Trotzt dem Unbequemlichkeiten, die Leute sind sehr locker, arbeiten mit Gute Laune, und alles läuft harmonisch.

Als sie den Bus gesehen haben könnten sie fast nicht glauben dass so viele Geschenke nur so, angekommen sind. Sie bekommen schon Geschenke, wie Kleider oder sogar Möbel, aber sie können sie selbst nicht abholen, denn es kostet einfach zu viel und die Leute die schenken kümmern sich (oft können nicht sich kümmern) daran ob es ankommt.

So was, wie Unser Tauschkreis gibt’s nicht zu viel, also war ich stolz! (aber nur in geheim, wollte nichts zeigen)

Die Leiterin ist Nora Ritók, eine kleine Frau, 52 Jahre alt, Lehrerin, die die Gabe hat, dass man neben Ihr fühlt sich so wie eine Gartenzwerg, aber dass ohne Minderwertigkeitsgefühl. Faktum ist, dass sie bewegt Bergen, und dass tut sie natürlich, mit Liebe, und lächelnd. Ihr Mann, auch Lehrer, arbeitet auch mit.

Was macht diese Verein so besonders, ist dass sie helfen die in tiefen Armut lebenden Leute nicht von Hoch nach Unten, sondern wie Partner, und deswegen sind sie eine die beste in Ungarn.

Am Montagnachmittag sind wir sofort in eine die fünf Dörfer gefahren, die der Verein betreut, diese war die Ärmste.  Dort habe ich nicht nur die verbreitete und unglaubliche Armut gesehen, sondern die Resultat von der Hilfe dass die Leute bekommen. Ein Kulturhaus, ein Geschäft, selbstgemachte, gelagerte Bio-Briketts, (leider sie brennen zu schnell, muss man sie mit Holz verwenden) und auch ein tischler Werkstatt, neulich angekommen, von die EU. Die Arbeitslosigkeit ist einfach alltägliches Thema, jeder Arbeitsplatz ist ein echter Schatz.
Ich war sehr beeindruckt wie die Verein Mitarbeiter informiert sind, über jede Familie, jede Person, und wie  so zu sagen die Probleme unter Kontrolle haben. Es kamen viele Telefonate:  Anita kann nicht nach Hause von Krankenhaus, sie hat was ganz ernstes, mit Ihrem Herzen. Sofort fragte jemand: wer fährt Ihre Bub nach Debrecen, den er Zahnarzt Termin hat, und der Vater ist auch krank. Oder: Onkel Joska ist auch in Krankenhaus, seit zwei Tage hat er kein Besuch bekommen, und außerdem braucht er Windel (in Krankenhaus bekommt man so was nicht, oft muss man auch die Bettwäsche mit bringen). Küss die Hand Gertrud Zauner, für die Schachteln vollen  Windeln!!!!!!!!!

Und es ging den ganzen Zeit so; Kam eine Frau, Mutter von 4 Kinder: habe kein Geld mehr bis Monatsende, brauche Nudeln….. die andere brauchte Geld  für, dies, der andere für das…..
Eine die Hauptbeschäftigung des Vereines ist die Kinder, durch Kunst sich ausdrücken lassen, Ihre selbstwert zu verstärken, durch Malen, und Zeichnen. Diese Gemälde sind großartiges Kunst Werke, (schaut bitte die Fotos an) Und so dass die Frauen auch  was tun können, sie Sticken diese Malerei auf Stoff, und nähen Taschen, oder Pölster, und dann es wird Verkauft.
Es ist mir klar geworden dass sie brauchen noch andere Ideen, wie man diese Kunst Objekte verkaufen kann, und erstaunte ich mich wieder wie „Zufall“ entsteht.
Mein früherer Beruf in Guatemala war eben genau das: immer etwas Neues zu finden, mit dem traditionellen Kunsthandwerk Techniken etwas so kreieren dass die North Amerikaner davon viel kaufen wollten.

Hier es ist genau was gebraucht wird, und natürlich habe ich sofort meine Kenntnis in diesem Thema anbieten können.  Die Freude war groß, und wir haben angefangen  Pläne zu machen, wie wir zusammen arbeiten können.

Es gibt viele Möglichkeiten diese Leute zu helfen, auch mit eine besondere extreme günstige Heizung Systeme, (Rocket Stove) Bio-Dome, usw. Sachen die sie selber machen können.
Als ich zurück gekommen bin, habe die Malerei von den Kindern hier in Gmünd, zu Frau Dr. Erika Schuster, die Leiterin von der Gmünder Kulturinitiative gezeigt.  Sie war begeistert, und hat sofort gesagt dass wir eine Ausstellung machen in der Alte Burg, in Ritter Saal, leider nur in 2015 denn für heuer alles ist schon endgültig organisiert, und auch gedruckt für die Presse ist. Sie schaut das einige karitative Organisationen die Kosten für die Reise, Unterkunft, Essen, bedecken. Bis dahin, sie gibt Postkarten von die Malerei in verschiedene Galerien zum Verkaufen.
Die Kinder malen auch gerne auf Wände, sie tun es super schön, davon habe ich auch Fotos. In Oktober, sieben Personen haben eine Wand 20x3 Meter bedeckt mit wunderschönen Bildern. Jetzt ich suche Wände, wo sie malen können, und schon heuer eine kleine Gruppe nach Österreich einladen möchte.

Allerdings, bis Frühling, möchte ich noch ein Mal dorthin fahren, dieses Mal mit Lisa Walcher und Alexander Engel, (sie haben jetzt beide Zeit) und wieder Kleider, Schuhe, und Haushalt Gegenstände zu bringen. Ich bitte Euch erneut um Hilfe, wissend, dass alles landet in die richtige Händen, in den richtige Platz, wo es wirklich nötig ist. Ich war tief berührt von diese Reise, nicht nur von die Armut, aber von die Leute die so viel tun, Hoffnung geben, bringen, schicken.
Ich habe die Leiterin gefragt eine genaue Liste zu machen, was sie am meistens brauchen, es sind:

Kleider und Schuhe (sie hat erzählt das unsere Kleider war von der über beste Qualität) Bettwäsche, Handtücher, Badetücher, Robe, (fürs Krankenhaus) Geschirr, Haltbare Lebensmittel, Vitamine, Kinderbette, Kinderwagen, Schulbedarf.

Wir brauchen noch Geld fürs Diesel, und der Bus Miete, hier möchte ich alle Leute bedanken noch Mals für die Geld Sendungen auf die Ungarnhilfe Konto.

Ich schreibe wieder die Nummer, dieses Mal die Korrekte:
Ungarnhilfe  Kontonummer: 50599770001       BLZ: 43380    IBAN: AT804338050599770001
Keine Summe ist zu klein, danke.

Falls Ihr irgendwas habt zu schicken, bitte lässt mich wissen, oder wenn Ihr näher zu Lisa und Alexander lebt, bitte lasst sie wissen, wir können auf diese beide Plätze Dinge sammeln. Wir fahren voraussichtlich diese Wochenende.

Hier schreibe ich die grobe Übersetzung von den Brief die Nora Ritok zu Euch geschrieben hat;
Liebe Helfer und Unterstützer,

Ich möchte in Namen alle Menschen in Not, mich bei Euch bedanken, für die riesen menge Dinge dass wir von Ihnen bekommen haben. Es war eine fantastische Freude alle Sacken und Schachtel zu ausmachen, nicht nur wegen die sehr wertvolle Kleider, sondern weil die strahlten Liebe, Hinwendung, und Aufmerksamkeit.

Heutige Tag, in Ungarn, es gib eine gespaltene Gesellschaft. Die benachteiligten Familien, Gruppen, haben absolut keine Chance ein normales Leben zu haben. Die Eltern erziehen Ihre Kinder in Deprivation, Elend, und sie können nichts anders weiter geben als die Fähigkeit der Reproduktion von Armut. Unsere Stiftung will diesen Leuten helfen. Unsere Arbeit ist außer dem Staatlichen System durchgeführt, unterstützt von Leuten wie sie sind, mit Sensibilität für sozial benachteiligte Menschen.

Ich danke mit Respekt, dass sie neben uns gestanden sind, und mit Andreas Hilfe, sie haben Ihre Geschenke zu uns ankommen lassen. Vor allem möchte ich mich bei Andrea bedanken, dass sie uns gefunden, und diese große Reise gemacht hat. Sie wurde eine  echte Verbindung zwischen uns und Euch. Ich hoffe diese Verbindung wird dauerhaft sein.
Mit freundlichem Grüßen und vielen, vielen Dank
Nori und die Echte Perlen  (so heißt die Stiftung: Igazgyöngy)

Ich werde die Fotos und die Power Point Präsentation im Anhang geben, ich hoffe es geht, bin keine PC Genie. (noch nicht)
Danke nochmals, für Eure Hilfe und  Aufmerksamkeit.
Liebe Grüße
Andrea Forras

Kampf gegen die Armut Teil 1 (Größe: 6,856.04 kB)
Kampf gegen die Armut Teil 2 (Größe: 5,425.87 kB)
Power Point Präsentation als PDF (Größe: 3,907.79 kB)
Kampf gegen die Armut Teil 3 (Größe: 4,191.82 kB)

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Meinungen zu "Reisebericht Ungarnhilfe"
Olga Maria Hoch am 03.02.2014 16:36:04

Ich möchte an dieser Stelle anregen, dieses Projekt als unser Patenkind zu betrachten. Der Talente Tausch Kärnten als Brückenbauer, als Lichtblick für diese Menschen in Ungarn und wir könnten überlegen, ob wir in der Sommerzeit eine Kindergruppe hier in Kärnten aufnehmen können, damit die Kinder Urlaub machen können und wenn sie wollen, auch bei uns so wunderschöne Kunstswerke malen, wenn es ihnen gefällt, sie sind einmalig und sehr sehr schön. Vielen Dank für diese Möglilchkeit der Handreichungen zu denen, die von unserem Überfluß auch noch mitleben können.


Lisa Walcher am 03.02.2014 17:20:13

liebe Andrea, der ganze Bericht ist einfach nur schön - und ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dir und Alexander am Wochenende zu unseren Brüdern und Schwestern in Ungarn aufzubrechen. liebe Olga, danke für deine herzliche Anregung - ja, ich fühle das ganz genauso - hier in Ungarn können wir helfen, wir können auch Tauschkreise anregen, Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, über Strohballenbauten und so vieles mehr erzählen - wir haben ja Andrea mit, die kann übersetzen. danke, danke, danke... Lisa


Andrea Forrás am 03.02.2014 20:34:14

Danke Olga, danke Lisa, ja, es heisst einfach: Nachbarhilfe!! :) :) Und es ist schön so was mitmachen zu können.


Andrea Schöninger am 03.02.2014 21:56:29

Der Bericht ist einfach nur toll. Hat Gänsehauteffekt. Die Bilder der Kinder sind wunderbar. Schon während des Lesens sind mir immer wieder Dinge in den Kopf gekommen, die ich hergeben könnte. Gleichzeitig hab ich mir auch Gedanken darüber gemacht, ob ich den nächsten Tauschkreisbrunch nicht unter dieses Motto stellen sollte. Da könnte ja auch so einiges zusammenkommen. Die Sachen können wir ja dann zu dir bringen, Andrea. Oder wir fahren einmal im Konvoi :) Wie wäre es - stell es doch mal ins Facebook. Mit den Fotos - nachdem du Rücksprache mit dem Verein in Ungarn gehalten hast, ob du das darfst. Nicht im Tauschkreis-Facebook, sondern ins offene. Mir fällt auf, dass da jetzt etliche Vereine und Privatpersonen recht aktiv sind mit der Hilfe, Hunde aus Tötungsstationen zu holen. Durch das Teilen unter Freunden ist das echo an Spenden - finanzielle und Sachspenden - extrem. Ich denke mir dann immer - und wo bleiben die Menschen die in Armut leben? Ich finde, einen Versuch wäre es wert. Auf alle Fälle kannst schon mit einem Schwung Sachen von uns rechnen. Danke Dir sehr für diesen Beitrag, dein Engagement und deinen Mut, da auch allein so weit zu fahren.


Mag. Tina Greßl am 03.02.2014 22:51:41

Liebe Andrea! Großartige Sache!!! :-) Ich möchte Euch mehrere Schachteln mitgeben! Melde mich noch bei dir Andrea! LG Tina


Lydia Grafschafter am 04.02.2014 08:18:07

Könnte auch noch was zur nächsten Fahrt beisteuern. Nur: wie kommen die Schachteln zu Lisa? Kann sie wer bei mir abholen? Ich richte dann was zusammen. (Kleider, Geschirr.....) Bitte melden! Danke, Lydia


Gertrud Zauner am 04.02.2014 23:59:42

Habe mit Andrea schon Kontakt aufgenommen, habe auch einige Sachen. An Lydia Grafschafter - melde mich morgen, Mittwoch, da Andrea die Sachen am Samstag auf der Fahrt nach Ungarn holt, haben wir noch etwas Zeit. Liebe Grüße! Gertrud


Lisa Walcher am 05.02.2014 08:10:06

ihr Lieben, ja wunderbar funktioniert die Vernetzung! wir nehmen heute Sachen aus Völkermarkt mit - es wird wieder ein volles Auto werden, so wie es aussieht :)


Elisabeth Zimmermann am 05.02.2014 17:37:47

Liebe Andrea! Ich verbeuge mich vor dir und deinem großen, ehrlichen Engagement. Es ist kaum zu glauben, dass in einem Land der EU solche Armut und Hoffnungslosigkeit möglich ist.....Die Bilder haben mich sehr an jene aus sogenannten "Entwicklungsländern" erinnert, ich weiss aber auch, dass viele Menschen auch in Rumänien, der Slowakei und Bulgarien so leben müssen. Besonders Angehörige der Volksgruppe der Roma. Es ist schön, dass mit diesen Kindern Malprojekte organisiert und umgesetzt werden, so bekommen sie Anerkennung und Wertschätzung, denn: Anerkennung und Wertschätzung sind Vitamine für die Seele!


Andrea Forrás am 07.02.2014 09:32:58

Liebe Leute, danke für diese Herzens wärmende Kommentaren, es tut wirklich gut, und gibt mir Flügel. Danke für die Ideen, nach diese Reise werde ich mich dem beschäftigen. Und natürlich erzählen wir alles war wir gesehen haben. Diesmal ist super, mit Lisa und Alexander fahren zu dürfen. Und jetzt gehe ich dem Bus holen, tratratra....es fangt an... Liebe Grüsse und tausende Danke un Namen die Leute in Ungarn Andrea


Jutta Streit am 07.02.2014 12:57:48

Gute Reise und liebe Grüße nach Ungarn. Wir hier sammeln weiter und beim nächsten Stammtisch kann jeder von Euch Sachen mitbringen. Wenn Ihr Euch die Fotos anschaut, dann könnt Ihr Euch vorstellen, dass einfach alles gebraucht wird. Also dann.......bitte eine Schachtel aufstellen..........alles reinfüllen, was bei Euch zu viel ist und ein anderer noch brauchen kann. Danke


Lisa Walcher am 07.02.2014 21:52:03

ihr Lieben, es ist im Laufe des heutigen Tages noch so viel zusammen gekommen, dass Andrea nun morgen einen Anhänger für den vollen Bus organisiert, damit alles in Ungarn ankommen kann. wir sammeln am Vormittag bei Roswitha in Völkermarkt Geschenktes ein, sind dann bis ca 13 Uhr in Stoberdorf - ihr könnt gerne noch Sachen vorbei bringen. ganz herzliche Grüße an euch, Lisa und Alexander


Ottilie Puaschunder am 22.02.2014 20:09:45

Liebe Andrea Forras Ich habe mit Freude über die Ungarnhilfe gelesen und möchte mich gerne einbringen, hätte viele Sachen zu geben da ich in Grafenstein wohne, sag mir bitte, an wen ich mich wenden kann. LG Otti


Walter Piutz am 25.02.2014 22:57:07


Walter Piutz am 25.02.2014 22:59:34

Keine Auslandshilfe im Talentetauschkreis, soldange es in Kärnten immer mehr Arme gibt.


Walter Piutz am 25.02.2014 23:01:40


Jutta Streit am 26.02.2014 10:39:59

Lieber Walter, natürlich helfen wir auch gerne in Kärtnten. Bitte schreibe einen Sucheintrag, wenn für jemanden etwas gebraucht wird. Es ist ganz egal, worum es sich handelt, denn in unseren Wohnungen, Dachböden und Kellern sind viele voll funktionstüchtige Dinge und schöne Bekleidungsstücke zu finden, die wir nicht mehr brauchen, aber gerne einem bedürftigen Menschen schenken. Wir geben gerne von unserem Überfluss und freuen uns, anderen Menschen eine Freude zu machen. Liebe Grüße aus Gmünd, Jutta


Walter Piutz am 27.02.2014 19:27:26

Liebe Jutta (Streit)! Ich danke für Deine menschlichen Zeilen. Wir, immer mehr in die Armutsfalle abrutschend, werden Deine Einladung, arme Kärntner zu finden, gerne umsetzen.


Walter Piutz am 27.02.2014 19:40:28

Die Ungarnhilfsaktion unserer Obfrau ist zwar lobenswert, doch müssen wir darauf aufmerksam machen, daß die in unseren Statuten u.a. festgelegte Hilfeleistung für in Not geratene Menschen, sich nur auf Bürger von Kärnten/Österr. beziehen kann. Die Obfrau hat mit dieser Aktion den Talentetauschverein sozusagen "zweckentfremdet". Ihr als Immigrantin stünde es gut an, zuerst einmal in ihrem Gastland die unübersehbar wachsende Armut im Interesse einer raschen Integration mildern zu helfen. Ich habe den ungarischen Flüchtlingsstrom (Magyar Menekültek!)um die Revolution 1956 mit der großzügigen Hilfeleistung Österreichs bereits aktiv miterlebt u. kann sagen, daß ich bei den stolzen Ungarn wenig Verständnis fände, würde ich als Einwanderer zu einer Hilfsaktion für arme Österreicher aufrufen. Wir sind inzwischen ein hochverschuldetes Land - die Tschechei hat vergleichsweise bedeutend weniger Staatsschulden als wir - was die Medienmeute nicht daran hindert, immer wieder auf unseren " Reichtum " hinzuweisen. Manipuliert bzw. verfälscht wird dabei, daß die teilweise guten Erlöse der österr. Industrie/Banken ja nur sehr beschränkt dem Bürger zugute kommen, während die Verluste "sozialisiert", sprich: dem Steuer- zahler aufgebürdet werden. Mehr dazu bei Prof. Antal E. FEKETE!!!!


Lisa Walcher am 01.03.2014 17:22:33

lieber Walter, diese Ungarnhilfsaktion ist eine private Initiative. Danke dass du deine Sorge ausdrückst. Es ist nötig, klarer zu definieren was Tauschkreis ist und was private Initiative einzelner ist. Wir sind schon dabei, das auch für euch alle sichtbarer zu definieren und zu trennen - aber mit der Möglichkeit, euch weiter auf dem laufenden zu halten. Es hat mit dem Wesen des Tauschkreises zu tun, dass hier viele Menschen mitanpacken, wenn jemand in Not gerät. Mir persönlich ist es wurscht, ob politische Grenzen wie zwischen Österreich und Ungarn zu überwinden sind. Für mich sind die Menschen in Ungarn Brüder und Schwestern wie die Menschen hier in meiner näheren und weiteren Umgebung auch. Nun gibt es da ein Mut machendes Projekt für Zigeuner in Ungarn. Von Ungarn, die Not gesehen haben und nicht mehr wegsehen können, wenn sie das Elend vor ihren Haustüren sehen. Das werden wir weiterhin tatkräftig unterstützen. Privat und so gut es geht. Und wie Jutta schon schrieb, wenn du Menschen hier weißt, die Hilfe benötigen - gib das bitte bekannt. Je mehr soziale Projekte aus diesem Kreis heraus entstehen (keine Zweckentfremdung, sondern natürliches Wachstum über das System hinaus), desto mehr freut es mich. P.S. Ich bin dem Tauschkreis in einer Lebensphase beigetreten, wo ich wirtschaftlich überhaupt nicht mehr weiter wusste. Mir und meinen Kindern hat dieser Verein und mein aktives Handeln im geschützten Raum eines Tauschkreises aus dem Schlimmsten heraus geholfen. Ich hoffe, dass bald mehr Menschen erkennen, dass sie mit wenig oder keinem Geld nicht so handlungsunfähig sind, wie man ihnen einredet. Das haben übrigens auch die Menschen in dem ungarischen Projekt erkannt - auch dort wird getauscht. Herzliche Grüße, Lisa


Erika Floimair am 18.03.2018 16:02:47

Super, wenn es so eine Sammlung öfter gäbe hätte ich ganz viel Kleidung für diese armen Menschen. Kaum getragen, fast neu. Liebe Grüße Erika Floimair

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