Talentetausch Kärnten
Ilse Neunteufel am 29.06.2010 19:49:26

Als eine unter vielen ab und zu "Tauscherinnen" - die dem Tauschkreis aus Überzeugung gerechte Wirtschaft unterstützen zu wollen, beigetreten ist - beschäftigt mich, durch die allgemeinen wirtschaftlichen Sparmaßnahmen, der Gedanke nach Alternativen für innerbetrieblichen Ausgleich. Z.B. innerhalb des Betriebes in dem ich arbeite gibt es zwar hilfreiche gegen seitige Unterstützung - Überstunden auszubezahlen ist aber in vielen Fällen ein echtes Problem - das wirkt sich aus auf die Motivation der Mitarbeiter, die Qualität sozialer Arbeit oder bewirkt ( wie in meinem Fall ;-) ) ungesunde Workaholic Tendenzen ... Mein Tauschkreis Know-How beschränkt sich auf einfaches Tauschen ... - aber könnte nicht gerade in wirtschaftlichen Engpass Situationen soetwas wie ein innerbetrieblicher Tauschkreis eine Alternative sein oder für Ausgleich sorgen können? Realistisch ? Unrealistisch? Wie konkret zu tun ? Wer weiß mehr? Wer hilft weiter? Gibt es soetwas wie ein Modell dafür? Wer kann soetwas umsetzten? Wer beteilgt sich an dieser Diskussion oder denkt sie weiter? Meine Zeitressourcen sind aus oben genannten Gründen beschränkt - wer hat Zeit sich für soetwas zu engagieren?

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Meinungen zu "Gerechtes Wirtschaften - Tauschkreis als innerbetriebliche ERgänzung?"
Johann Samitz am 01.10.2010 19:26:42

Das sind gute Fragen in der heutigen Wirtschaft ! Was bedeuten Sparmaßnamen ? Entweder zuviel oder falsche Ausgaben und Investitionen . Innerbetrieblicher Ausgleich wie im Tauschandel ist kaum möglich,da ein Firmeninhaber seine Stunden niemals als Ausgleich zurückgeben kann und das mal 10 Personen zB.; pro Betreib. Es gibt Möglichkeiten um Workaholic zu vermeiden, mehr Freizeit zu erreichen und trotzdem nicht finanziell eingeschränkt zu werden.


Elisabeth Hobel am 02.05.2011 21:53:47

Ich verstehe unter "innerbetrieblich" im selben Betrieb, aber war auch das gemeint? Innerbetrieblich ist das wohl Sache des Arbeitgebers, dort wo jemand fehlt und viel Arbeit ist jemanden aus einem anderen Bereich einzusetzen, wenn er/sie die entsprechenden Kenntnisse dafür hat. Da würde ich mich als Arbeitnehmerin bei FirmenchefIn nur bemühen zusätzliche Hilfe zu bekommen, wenn ich in Arbeit untergehen sollte. Aus kollegialen Gründen läßt man sich eh zu oft darauf ein Kollegen zu helfen obwohl eigentlich zusätzliches Personal die Lösung wäre. Zwischenbetrieblich,z.B. Malerfirma hat viele Aufträge zu bewältigen, andere Malerfirma hat gerade wenig zu tun: man hilft sich mit Personal aus. Das ginge in der Theorie, in der Praxis sind sie Konkurrenten, außer sie sind räumlich weit genuf von einander entfernt. Gerecht wäre die "zuviele" Arbeit da auf "zuwenig" Arbeit dort zu verteilen.

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