Bei der Generalversammlung im Jahr 2000 haben wir nach einer intensiven Diskussion die Einrichtung des Sozialkontos mit der Kontonummer 260 beschlossen und es mit 4.200 Talenten vom damals positiven Gebührenkonto dotiert. Seither wurde 24 Mal auf dieses Konto überwiesen, insgesamt 5.067 Talente.
Zum Teil waren es Zehentgaben, zum Teil haben Mitglieder, die ausgetreten sind, ihr Restguthaben überwiesen und zum Teil haben Vortragende bei Stammtischen die eingenommenen freiwilligen Spenden dem Sozialkonto zukommen lassen. Das ist der erfreuliche Teil des Rückblicks auf bald vier Jahre Sozialkonto.
Was die Nützung anbetrifft, wünschen wir uns Veränderung. Noch im Jahr 2000 erreichte uns ein erster Antrag einer Frau, die schon seit Jahren einen kranken Nachbarn betreute. Die 700 Talente, die wir im Vorstand beschlossen haben, waren ein Zeichen der Anerkennung ihrer vorwiegend ehrenamtlichen Arbeit. Da bis Dezember 2001 keine weiteren Anträge gestellt wurden, beschlossen wir, sieben Mitgliedsfamilien mit mehreren kleinen Kindern, die ein Talenteminus hatten, ein Weihnachtsgeschenk von je 400 Talenten zukommen zu lassen. Trotz mehrfacher Aufrufe in der Marktzeitung, das Sozialkonto zu nützen, gab es erst wieder Ende 2003 drei Bewegungen: Insgesamt 2100 Talente erhielten zwei Frauen, die durch Krankheit bzw. Trennung vom Partner akut Hilfe benötigten und die Pfarre Krumpendorf für ein soziales Projekt.
Die Fragen, die wir uns im Vorstand stellen, lautet: Warum wird der Sozialtopf so wenig genützt? Ist er zuwenig bekannt? Ist die Hemmschwelle, sich als bedürftig zu zeigen, zu groß? Hat jemand von Euch/Ihnen belebende Ideen?
Bitte beteiligen Sie sich an unserer Umfrage, was ein Sozialkonto ihrer Meinung nach können muss, wie Sie den Begriff „Sozial“ in unserer tauschenden Runde definieren und einsetzen würden!
Zurück zu Talentetausch Lesenswertes
