In den letzten Tagen wollte ich mir was Gutes tun und stöberte die verchiedenen Wohlfühlangebote durch. Dabei bemerkte ich, dass 1 Stunde bei den verschiedenen Mitgliedern unterschiedlichste Talentewerte hat. Ich kam in die Situation, dass ich selbst für 1 Stunde viel mehr Talente zahlen müsste als ich für 1 Stunde für meine Leistung verdiene. Wie die Wortwahl schon ausdrückt, der Talentetauschkreis war in dieser Situation kein Tauschkreis mehr, sondern ein Kaufgeschäft, bei dem ich am besten aussteige wenn ich möglichst viel ansammle und mich möglichst hoch verkaufe. Für eine Weile hörte und spürte auch die dazu passenden Gedanken und Gefühle aufsteigen, wie „bin ich blöd, dass ich so wenig verlange“ oder „ich bin jetzt benachteiligt“ oder „ ich fühle mich frustriert und verdrossen“ oder „ich muss auch mehr verlangen damit sich´s auszahlt“…… Aber will ich das überhaupt? Und macht es überhaupt einen Sinn für mich? Nein. Das würde nur dazu führen, dass ich mitmache, die Preise gegenseitig hochzutreiben, Konkurrenz und Kategorien von ärmer und reicher und mehr und weniger wert zu verfestigen. Genau davon haben wir schon genug. Ich möchte das Andere, das ist der Reiz, das ist das Experiment. die andere Wertschätzung, die mich berührt, eben
tauschen statt kaufen
Also ich bin für einen einheitlichen Tauschwert für 1 Stunde für alle. Darüber hinaus ist individueller Handelsraum für Materialaufwand, Fahrtkosten usw. So ist es stimmig. So kann sich was entwickeln, was mein Bedürfnis nach einer kooperativen Gemeinschaft mit gegenseitigem Respekt und Anerkennung nährt, die nicht auf Leistung gekoppelt mit Gewinn und Verlust beruht.
Tauschen macht Freude. Und Tauschen kann unterstützen in vielerlei Hinsicht.
So ist es ja auch entstanden oder? und so ist es auch Vision.
WIE FÜHLT SICH DAS FÜR EUCH AN, WAS MEINT IHR DAZU? Ich freue mich über eure Kommentare.
Velika Schiffer
velika.schiffer@gmx.net
0650 4406066
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