Talentetausch Kärnten
 Sonntag, 20. April 2008,
 von 10:20 bis 17:00 Uhr
 Bildungshaus St. Virgil

Zwei Kärntner Autos starteten an diesem sonnigen Tag nach Salzburg, um zu erfahren, was es österreichweit Neues gibt.

Vor allem die rechtlichen Aspekte, die beim Tauschen zu beachten sind, stehen im Vordergrund. Der Begriff „Nachbarschaftshilfe“ ist kaum exakt zu definieren. Was jedoch genau definiert wird ist das Gewerbe: Tätigkeiten, die wiederholt und mit Gewinnabsicht gemacht werden. Die Formulierungen bei den Markteinträgen sollen genau überdacht werden, es sollten nur Waren angeboten werden, die selbst produziert sind.

Willi Gürtler vom Grazer Tauschkreis berichtet über einen Rechtsstreit mit dem Rechnungsprüfer und die daraus resultierenden Erkenntnisse: Statuten genau beachten, Tätigkeitsbereiche abgrenzen, Ausschlussgründe definieren, Schiedsgericht ernennen, Protokolle unterschreiben .........

Dr. Ralf Gruber stellt das Barter-System GIT vor – es handelt sich um ein Tauschsystem auf gewerblicher Basis – es dient, wie auch die kleinen privaten Tauschkreise, der Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Verschiedene Initiativen und Broschüren werden vorgestellt:
Tauschkreis Vorarlberg: Gründung einer Genossenschaft
„Unterguggenbergerpreis 07“ / www.unterguggenberger.org
„SCHEINwelt“ Jugendprojekt „I-Motion“
ARGE „Neues Geld“/www.neuesgeld.com

John Rogers aus Großbritannien, wohnhaft in Deutschland bietet mobile Workshops zur Gestaltung von Komplementärwährungen an. Er war 1993 der Gründer des ersten LETS-Systems in Großbritannien, seit 2003 Direktor des Institutes für Gemeinschaftswährungen in Wales/ www.valueforpeople.co.uk

Christa Zwitter

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